03.04.2026 | von Andrea Haupt
Eins, zwei… 32 Teilnehmende zählten am 28. März zum Start der Frühjahrswanderung am Q3 in Rübenau durch. So groß war unsere Gruppe vorher noch nie! Zwar gab es im Vorfeld Schneemeldungen und fragende Anrufe, ob wir denn tatsächlich wandern. Und unterwegs gab es auch etwas Schnee – jedoch hätten es keine besseren Bedingungen sein können.
Die Kirche von Kallich (Steinkirche des Heiligen Wenzel, 1702 geweiht) war aus verschiedensten Perspektiven allgegenwärtig und somit zig-faches Fotomotiv. An der Anna-Statue legten wir eine kurze Rast ein. Im Nachgang fand ein Teilnehmer heraus:
Auf einem alten Wallfahrtsweg nach Quinau, der von Natschung (tschech. Načetín) / Heinrichsdorf (tschech. Jindřichova Ves) oder Kallich (tschech. Kalek) ausging, und zwar etwa auf halbem Wege zwischen Rübenau in Sachsen und Platten (tschech. Blatno), steht eine Anna-Säule. Der Sage nach ließ ein Fleischer, der einst in dieser Gegend unterwegs war, die Säule 1623 errichten, weil er sich glücklich aus Räuberhand befreien konnte, nachdem die beiden Räuber ihn am St.-Annen-Tag überfallen hatten.
Schneebedeckte Wege gab es nahe der 900 m Höhenmarke. Gut passierbar.
Relativ zügig erreichten wir nach 3 Stunden unseren Pausenplatz am Schwarzen Teich. Was für ein Wohlfühlort. Gut gestärkt und erholt, ging es über den Fußgängergrenzübergang sodann entlang des Kammweges zurück zum Ausgangsort.
Einige Enthusiasten nahmen noch den Lauschhübel (Čihadlo-Königl.sächs. Triangulierung 1869, 842 m) in Angriff. Bei ihnen wurden am Ende die 20 km voll. Alles in allem ein gelungener Wandertag. Das Resümee war unüberhörbar: Bis zum nächsten Mal!